TERMINE

Jahresprogramm 2024

Für das Jahr 2024 sind unter anderem geplant:

  • Ausstellung „Jan Maria Dondeyne” am 26. April
  • Vortrag „Kratzputz im Hinterland” mit Führung in Dautphetal-Holzhausen, 1. Juni
  • Mehrtagesfahrt in die Pfalz vom 24. bis 27. Juni
  • Jahreshauptversammlung am 17. Juli
  • Besuch der Bad Hersfelder Festspiele am 28. Juli – „Wie im Himmel”
  • Sommerfest (Juli/August)
  • Besuch des neuen Museums Reinhard Ernst in Wiesbaden, September/Oktober
  • Herbstkonzert am 20. Oktober

Jan Dondeyne – Sein Werk lebt 

Diese Aus­stel­lung in der Alten Schule in Bad End­bach, Kirch­weg 3, wird vor­aus­sicht­lich bis Ende Juni zu sehen sein.

Sie wird wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten: mitt­wochs, sams­tags und sonn­tags von 15 bis 17 Uhr von sei­ner Ehe­frau Ulrike Ben­ner betreut.

Den Kratzputz im Blick – 1. Juni 

Wie so oft wird so man­ches Banale, an dem man täg­lich vor­über geht, erst bei nähe­rem Hin­schauen inter­es­sant. Dazu zählt auch der Kratz­putz, den man im Hin­ter­land viel­fach fin­det. Er wurde von der UNESCO 2016 als ein­zig­ar­tige Hand­werks­kunst zum imma­te­ri­el­len Welt­kul­tur­erbe der Mensch­heit erklärt. „Gefach­or­na­men­tik im hes­si­schen Hin­ter­land und Mar­bur­ger Land” ist der Titel eines Vor­trags von Maler­meis­ter Klaus Pitz, der den Palette-Mit­­glie­­dern anschau­lich einen Ein­blick in die Volks­kunst und ihren fach­li­chen Hin­ter­grund gibt. Im Anschluss an den Vor­trag gibt es eine Füh­rung durch das Kratz­putz­dorf Holz­hau­sen mit Maler­meis­ter Hans-Peter Don­ges, der in der fünf­ten Gene­ra­tion einer „Weiß­bin­der und Anstrei­cher-Fami­­lie” heute einer der Letz­ten ist, der diese Tech­nik noch beherrscht und ausführt.

Fahrt in die Pfalz – 24. bis 27. Juni 

Speyer und die Pfalz sind Ziel der Palette-Reise in die­sem Jahr. Vom Stand­ort Speyer aus mit dem berühm­ten Kai­ser­dom erle­ben wir ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm. Es führt uns zum Ham­ba­cher Schloss als Wiege der Deut­schen Demo­kra­tie und natür­lich in die Welt des Weins. Vom Deut­schen Wein­tor, dem Wahr­zei­chen der Pfalz, geht es zum ers­ten Deut­schen Wein­lehr­pfad und zu einer Kel­ler­füh­rung. Im benach­bar­ten Elsass in Wis­sem­bourg ist Zeit für einen Stadt­bum­mel. Wahr­zei­chen des Ortes ist die goti­sche Abtei­kir­che Saints-Pierre-et-Paul, eine der größ­ten Kir­chen im Elsass. Eine Stadt­füh­rung in Speyer und die Gele­gen­heit, die dor­ti­gen Museen zu besu­chen, run­den das Pro­gramm ab. Den Abschluss der Tour bil­det ein Besuch in der Kunst­halle in Mann­heim. Sie beher­bergt eine der ers­ten Bür­ger­samm­lun­gen der Moderne welt­weit. 1909 als Museum gegrün­det, zählt die Kol­lek­tion der Kunst­halle zu den renom­mier­tes­ten bür­ger­schaft­li­chen Samm­lun­gen Deutsch­lands mit Gemäl­den und Skulpturen.

Jahreshauptversammlung am 17. Juli 

Die Mit­glie­der der Palette tref­fen sich zum Aus­tausch und zur Pla­nung am Mitt­woch, 17. Juli – bei hof­fent­lich schö­nem Wet­ter – auf der Ter­rasse des Hotels Schloss­gar­ten in Gla­den­bach. Da sich der Ter­min im Som­mer bewährt hat, kom­men wir auch in die­sem Jahr wie­der im Juli zusammen.

Bad Hersfelder Festspiele am 28. Juli 

Viele ken­nen die berüh­rende und mit­rei­ßende Geschichte von „Wie im Him­mel” in der Film­fas­sung aus dem Jahr 2004 mit Mikael Nyq­vist und Frida Hall­gren in den Haupt­rol­len. Jetzt prä­sen­tie­ren die Bad Hers­fel­der Fest­spiele die Schau­­spiel-Fas­­sung von Kay Pollak in der Regie von Joern Hin­kel in der Stifts­ruine. Zur Geschichte: Der welt­be­rühmte Diri­gent Daniel Daréus stürzt sich mit einer kom­pro­miss­lo­sen Ekstase in sei­nen Beruf, ohne Rück­sicht auf Ver­luste. Er erwar­tet von sei­nen Musi­kern, aber auch von sich selbst abso­lute Hin­gabe, die bis zur Selbst­auf­gabe führt. Der Musik­be­trieb als Pro­fes­sion frisst ihn auf. Erst weit ent­fernt vom über­züch­te­ten Profi-Geschäft, nach einem lebens­be­droh­li­chen Herz­in­farkt, lernt er im Dorf sei­ner Kind­heit bei den Pro­ben des klei­nen Kir­chen­chors, was ihm Musik im tiefs­ten Innern ein­mal bedeu­tet hat und was im Leben wirk­lich wich­tig ist. „Eine beson­dere Rolle wird natür­lich der Chor in mei­ner Insze­nie­rung in der Stifts­ruine über­neh­men”, sagt Joern Hin­kel und wei­ter: „Hier wer­den drei­ßig bis vier­zig Hers­fel­de­rin­nen und Hers­fel­der mit auf der Bühne ste­hen und mit­sin­gen. Ich bin froh, dass wir damit an eine Fes­t­­spiel-Tra­­di­­tion anknüp­fen kön­nen, dass Mit­glie­der des Hers­fel­der Chor­ver­eins und ande­rer Chöre im Schau­spiel mit­wir­ken – das Stück eig­net sich dafür ganz her­vor­ra­gend”. Die Palette plant, die Son­n­­ta­g­nach­­mi­t­­tag-Vor­­s­tel­­lung am 28. Juli zu besuchen.

Sommerfest 

Juli/August

Das gelun­gene Fest zum 25-jäh­ri­­gen Bestehen der alten Schule in Bad End­bach hat den Wunsch laut wer­den las­sen, in zwang­lo­ser Atmo­sphäre erneut ein Som­mer­fest zu fei­ern. Geplant ist die Ver­an­stal­tung wie­der in Ver­bin­dung mit einer Aus­stel­lung der Kunst­schaf­fen­den in der Palette.  Der Jah­res­zeit ange­passt wird es um das Thema Urlaub gehen. Viele Künst­ler haben sich damit beschäf­tigt, so auch die Male­rin Wal­traud Heimann, die den Fel­sen der Aphro­dite auf Zypern im Bild fest­ge­hal­ten hat. In der alten Schule soll zudem ein Kof­fer­markt statt­fin­den. Für alle, die das nicht ken­nen: Es han­delt sich um einen Kunst­­han­d­­wer­ker- und Floh­markt, bei dem die Aus­stel­ler alles prä­sen­tie­ren könn­nen, was in einen Kof­fer passt. 

btr

Herbstkonzert am 20. Oktober 2024 

Die Palette möchte die Trad­tion der Herbst­kon­zerte in der Mar­tins­kir­che in Gla­den­bach wie­der­auf­neh­men. In die­sem Herbst steht ein Kon­zert mit beson­de­ren Klän­gen an. Har­fe­nis­tin Christa Wer­ner prä­sen­tiert ihr außer­ge­wöhn­li­ches Reper­toire. Seit sie 1988 auf einem Fes­ti­val ihre Liebe zur Harfe ent­deckte, gibt sie immer wie­der Ein­blick in die unter­schied­lichs­ten Musik­rich­tun­gen auf ver­schie­de­nen Harfen.

Neues Museum Reinhard Ernst 

Nach­dem die Eröff­nung des Muse­ums Rein­hard Ernst in das Jahr 2024 ver­scho­ben wurde, pla­nen wir im Herbst erneut eine Fahrt nach Wies­ba­den. Das Museum bie­tet auf rund 2000 Qua­drat­me­tern Aus­stel­lungs­flä­che über 900 Werke aus dem Bereich abs­trakte Kunst. Schwer­punkt sind deut­sche und euro­päi­sche Nach­kriegs­kunst, japa­ni­sche Kunst und Werke des ame­ri­ka­ni­schen abs­trak­ten Expres­sio­nis­mus. Dar­un­ter fal­len viele groß­for­ma­tige Bil­der ins Auge. Das Museum zeigt Werke aus der umfang­rei­chen Kunst­samm­lung des Unter­neh­mers Rein­hard Ernst. Das neue Museum steht in der Wil­helm­straße in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Museum Wies­ba­den. Neben dem Muse­ums­be­such bleibt Zeit für einen Stadtbummel.