DIE SATZUNG

Satzung

§  1 (Name, Sitz und Geschäftsjahr)

1.    Der Vere­in führt den Namen: Kun­st- und Kul­turkreis Palette Gladen­bach-Bad End­bach e.V. Er soll in das Vere­in­sreg­is­ter einge­tra­gen werden.

2.    Der Vere­in hat seinen Sitz in Gladenbach.

3.    Das Geschäft­s­jahr des Vere­ins ist das Kalenderjahr.

§  2 (Zweck des Vereins)

Der Vere­in ver­fol­gt auss­chließlich und unmit­tel­bar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­begün­stigte Zwecke“ der Abgabenord­nung. Zweck des Vere­ins ist die Förderung von Kun­st und Wis­senschaft und ver­wandten Gebieten.

Der Satzungszweck wird ver­wirk­licht ins­beson­dere durch fol­gende Maßnahmen:

a)    die Förderung des kul­turellen Lebens und seinen Ein­rich­tun­gen, die ihren ständi­gen Wohn­sitz (Sitz) in Gladen­bach und Bad End­bach oder im Land­kreis Mar­burg-Biedenkopf haben;

b)    die Pflege vorhan­de­nen Kulturgutes;

c)    Durch­führung kul­tureller Ver­anstal­tun­gen wie Konz­erte, Ausstel­lun­gen und Organ­i­sa­tion von Aktio­nen, die der Her­an­führung von Kun­st an Jugendliche und Erwach­sene dienen. Organ­i­sa­tion von The­ater- und Konz­ertbe­suchen und anderen Kul­turein­rich­tun­gen, wie Gale­rien, Ausstel­lun­gen und Dar­bi­etun­gen mit The­men aus  dem kul­turellen Bere­ich, Tages- und Mehrtages­fahrten mit kul­turellem Hin­ter­grund; 

Der Vere­in ist selb­st­los tätig; er ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke. Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur für die satzungsmäßi­gen Zwecke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glieder erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Vere­ins.  Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zweck des Vere­ins fremd sind oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt werden.

Die Ver­fol­gung ein­seit­ig poli­tis­ch­er Ziele ist für den Vere­in ausgeschlossen.

Bei Auflö­sung oder Aufhe­bung des Vere­ins fällt das Ver­mö­gen an die Karl-Lenz-Stiftung, Gladen­bach, die es auss­chließlich und unmit­tel­bar für gemein­nützige Zwecke zu ver­wen­den hat.

§  3  (Erwerb der Mitgliedschaft)

Mit­glied des Vere­ins kann jede juris­tis­che und natür­liche Per­son wer­den, die das 14. Leben­s­jahr vol­len­det hat.

Über den schriftlichen Antrag – bei min­der­jähri­gen Antrag­stellern unterze­ich­net von den geset­zlichen Vertretern und dem Antrag­steller – entschei­det der Vor­stand. 

Bei Min­der­jähri­gen verpflichtet sich der geset­zliche Vertreter zur Zahlung des Mit­glieder­beitrages für den beschränkt Geschäftsfähigen.

Der Vor­stand entschei­det über den Auf­nah­meantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung  des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem Antrag­steller die Gründe mitzuteilen.  

§  4  (Beendi­gung der Mitgliedschaft)

Die Mit­glied­schaft endet durch Tod, Auss­chluss, Stre­ichung von der Mit­gliederliste oder Aus­tritt aus dem Verein.

Der Aus­tritt erfol­gt durch schriftliche Erk­lärung gegenüber dem Vor­stand. Bei beschränkt Geschäfts­fähi­gen ist die Aus­trittserk­lärung auch von den Eltern oder dem geset­zlichen Vertreter zu unter­schreiben. Der Aus­tritt kann nur zum Ende eines Geschäft­s­jahres erk­lärt wer­den, wobei eine Kündi­gungs­frist von 2 Monat­en einzuhal­ten ist.

Ein Mit­glied kann durch Beschluss des Vor­standes von der Mit­gliederliste gestrichen wer­den, wenn es trotz zweima­liger schriftlich­er Mah­nung mit der Zahlung von Mit­glieds­beiträ­gen im Rück­stand ist. Der Beschluss des Vor­standes ist dem Mit­glied mitzuteilen.

Wenn ein Mit­glied schuld­haft in grober Weise die Inter­essen des Vere­ins ver­let­zt, kann es durch Beschluss der Mit­gliederver­samm­lung aus dem Vere­in aus­geschlossen wer­den. Vor der Beschlussfas­sung muss die Mit­gliederver­samm­lung dem Mit­glied Gele­gen­heit zur mündlichen oder schriftlichen Stel­lung­nahme geben. Der Beschluss der Mit­gliederver­samm­lung ist ohne Begrün­dung zuläs­sig, er ist jedoch dem Mit­glied schriftlich zuzustellen.

§  5  (Mit­glieds­beiträge)

Von den Mit­gliedern wer­den Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahres­beitrages und dessen Fäl­ligkeit wer­den von der Mit­gliederver­samm­lung bestimmt.

Ehren­mit­glieder sind von der Beitragspflicht befreit

§  6  (Organe des Vere­ins sind)

a)     der Vorstand

b)     die Mitgliederversammlung

§  7  (Der Vorstand)

Der Vor­stand des Vere­ins beste­ht aus drei gle­ich­berechtigten Vor­sitzen­den, dem/der Kassierer(in), dem/der Schriftführer(in), dem Presse­wart und mehreren Beisitzern.

Der Vor­stand im Sinne des § 26 BGB sind die drei Vor­sitzen­den. Jew­eils zwei Vor­sitzende vertreten den Vere­in gemeinsam.

Rechts­geschäfte mit einem Geschäftswert im Einzelfall über 1.500,- Euro sind für den Vere­in nur verbindlich, wenn die Zus­tim­mung der Mit­gliederver­samm­lung hierzu erteilt wor­den ist.

§  8  (Zuständigkeit des Vorstandes)

Der Vor­stand ist für alle Angele­gen­heit­en des Vere­ins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Satzung­sor­gan zugewiesen sind. Er hat vor allem fol­gende Aufgaben:

1.   Vor­bere­itung der Mit­gliederver­samm­lung und Auf­stel­lung der Tagesordnung;

2.    Aus­führung der Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung; 

3.    Buch­führung,  Erstel­lung des Jahres­bericht­es, Pla­nung; 

4.    Beschlussfas­sung über Auf­nahme, Stre­ichung und Auss­chluss von Mitgliedern.

§  9  (Amts­dauer des Vorstandes)

Der Vor­stand wird von der Mit­gliederver­samm­lung auf die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerech­net, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vor­standes im Amt. Jedes Vor­standsmit­glied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. 

§  10  (Beschlussfas­sung des Vorstandes)

Der Vor­stand fasst seine Beschlüsse im all­ge­meinen in Vor­standssitzun­gen, die von einer/einem Vor­sitzen­den schriftlich, fer­n­mündlich oder telegrafisch ein­berufen wer­den. In jedem Fall ist eine Ein­beru­fungs­frist von 3 Tagen einzuhal­ten. Ein­er Mit­teilung der Tage­sor­d­nung bedarf es nicht. Der Vor­stand ist beschlussfähig, wenn min­destens 4 Vor­standsmit­glieder anwe­send sind. Bei der Beschlussfas­sung entschei­det die Mehrheit der abgegebe­nen gülti­gen Stimmen.

§  11 (Mit­gliederver­samm­lung)

In der Mit­gliederver­samm­lung hat jedes Mit­glied – auch ein Ehren­mit­glied – eine Stimme.

Die Mit­gliederver­samm­lung ist auss­chließlich für fol­gende Angele­gen­heit­en zuständig:

1.    Ent­ge­gen­nahme des Jahres­bericht­es des Vor­standes, Ent­las­tung des Vorstandes;

2.    Fest­set­zung der Höhe und der Fäl­ligkeit des Jahres­beitrages; 

3.    Wahl und Abberu­fung der Mit­glieder des Vorstandes;

4.    Beschlussfas­sung über Änderung der Satzung und über die Auflö­sung des Vereins;

5.    Nen­nung von Ehrenmitgliedern;

6.    Zus­tim­mung zu Rechts­geschäften des Vere­ins mit einem Wert über 1.500,- Euro im Einzelfall.

§  12  (Ein­beru­fung der Mitgliederversammlung)

Min­destens ein­mal im Jahr soll die ordentliche Mit­gliederver­samm­lung stat­tfind­en. Sie wird vom Vor­stand unter der Ein­hal­tung ein­er Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tage­sor­d­nung ein­berufen. Die Frist begin­nt mit dem auf die Absendung des Ein­ladungss­chreibens fol­gen­den Tag. Das Ein­ladungss­chreiben gilt den Mit­gliedern als zuge­gan­gen, wenn es an die let­zte vom Mit­glied dem Vere­in schriftlich bekan­nt­gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tage­sor­d­nung set­zt der Vor­stand fest.

§  13  (Die Beschlussfas­sung der Mitgliederversammlung)

Die Mit­gliederver­samm­lung wird von einer/einem Vor­sitzen­den geleit­et. Bei Wahlen kann die Ver­samm­lungsleitung für die Dauer des Wahl­ganges und der vorherge­hen­den Diskus­sion einem Wahlauss­chuss über­tra­gen werden.

Die Art der Abstim­mung bes­timmt der Ver­samm­lungsleit­er, beantragt jedoch ein Mit­glied geheime Abstim­mung, ist geheim abzustimmen.

Die Mit­gliederver­samm­lung ist nicht öffentlich. Der Ver­samm­lungsleit­er kann Gäste zulassen. Über die Zulas­sung der Presse, des Rund­funks und des Fernse­hens beschließt die Mitgliederversammlung.

Die Mit­gliederver­samm­lung ist unab­hängig von der Zahl der erschiene­nen Mit­glieder stets beschlussfähig.

Die Mit­gliederver­samm­lung fasst Beschlüsse im all­ge­meinen mit ein­fach­er Mehrheit der abgegebe­nen gülti­gen Stimmen.

Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drit­tel der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men, zur Auflö­sung des Vere­ins eine solche von 4/5 erforderlich.

Über die Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung ist ein Pro­tokoll aufzunehmen, das vom jew­eili­gen Ver­samm­lungsleit­er und dem Pro­tokol­lanten zu unterze­ich­nen ist.

§  14 (Außeror­dentliche Mitgliederversammlungen)

Der Vor­stand kann jed­erzeit eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung ein­berufen.  Diese muss ein­berufen wer­den, wenn das Inter­esse des Vere­ins es erfordert oder wenn die Ein­beru­fung von einem Drit­tel aller Mit­glieder unter Angabe des Zweck­es und der Gründe ver­langt wird.

Für die außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung gel­ten die vorste­hen­den Para­graphen, die die ordentliche Mit­gliederver­samm­lung betr­e­f­fen, entsprechend.

Die Mit­gliederver­samm­lung soll im ersten Hal­b­jahr stattfinden.